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Bundesanleihen sind mündelsicher …

- zumindest bis zum 1.1.2013.

Die Art der “Anlegung von Mündelgeld” ist hier beschrieben:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1807.html

“Alle Bundeswertpapiere sind mündelsicher.”

http://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/Material_Deutsche_Finanzagentur/PDF/Brosch%C3%BCren/bundeswertpapiere_auf-einen-blick_farbig.pdf

Es sei denn – die EU veranlasst deutsche Politiker nun, an dieser Aussage Zweifel zu säen:

„§ 4a
Einführung von Umschuldungsklauseln
Die Emissionsbedingungen der vom Bund begebenen
Schuldverschreibungen mit einer ursprünglichen Lauf-
zeit von über einem Jahr können Klauseln enthalten, die
zum Zwecke der Umschuldung eine Änderung der Emis-
sionsbedingungen durch Mehrheitsbeschluss der Gläubi-
ger mit Zustimmung des Bundes ermöglichen (Umschul-
dungsklauseln).

http://dip.bundestag.de/btd/17/090/1709049.pdf

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Müssen demnächst auch die DAV Sterbetafeln angepasst werden?

Überweisungen an Tote

Düsseldorf/Hamburg – Es war wohl als Aufklärung gedacht, doch in Teilen der deutschen Regierungskoalition sorgt es für Empörung: Das Geständnis der griechischen Arbeitsministerin Louka Katseli, dass die Regierung für Tausende tote Griechen noch immer Rente zahlt. 4500 verstorbene Angestellte im öffentlichen Dienst erhielten noch Geld, sagte Katseli. Das koste den Steuerzahler jährlich mehr als 16 Millionen Euro. Das Ministerium wolle nun überprüfen, wie viele der offiziell etwa 9000 über Hundertjährigen tatsächlich noch leben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,766981,00.html

Die seit der neu verwendeten Methoden der des Langlebigkeitsrisikos beziehen Ihre “Stützwerte” nur aus wenigen Tausend langlebigen Überlebenden der Bevölkerungsstatistik. Denn auch bei uns basieren die Berechnungen u.a. auch auf:

Daten der gesetzlichen (GRV) für das frühere Bundesgebiet von 1986 bis 2002 für die Alter von 66 bis 98 Jahren.

und weiter:

Aus japanischen Sterblichkeitsuntersuchungen (siehe [RSJ]) lassen sich Entwicklungen der für die Sterblichkeitsverbesserungen ab Alter 100 begründen.

http://www.aktuar.de/download/dav/veroeffentlichungen/2004-UAG-Rentnersterblichkeit-DAV-2004R.pdf

Moment mal! – da war doch auch mal was – so wie in :

Japanische Behörden vermissen Greise und wittern Ungemach

Mindestens 279 Japaner, die hundert Jahre oder mehr auf dem Buckel haben sollen, sind plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Da wird ein Verdacht laut: .

http://www.badische-zeitung.de/panorama/japanische-behoerden-vermissen-greise-und-wittern-ungemach–34256264.html

Hallo – Was waren noch einmal die Gründe für die neuen Sterbetafeln?

http://www.gdv.de/Downloads/Veranstaltungen_2005/loerper.pdf

Würden auch in nur ein paar Tausend “Lebende” (Rentner) z.B. älter als 85 Jahre aus der Statistik herausfallen, wären die seit Einführung obiger Sterbetafeln errechneten Beitragszuschläge für das nicht länger haltbar – und würden Versicherte, die z.B. Rentenversicherungen auf Basis dieser Kalkulation abschließen (müssen!) – unangemessen benachteiligen!

Deshalb der Aufruf an GDV und die deutschen Aktuare:

Macht endlich Ernst mit “(der) laufende(n) Überprüfung der Tafel” – wir haben inzwischen 2011 und sind schon wieder ein paar Finanz-Skandale weiter …

–pag

“Ihr Gold ist bei uns in sicheren Händen …

- hier haben Sie schon einmal einen Schuldschein, der Ihr Eigentum an Ihrem verbrieft.”

Von der Webseite eines Anbieters (beispielhaft):

Wahre Werte

Wir handeln für Sie mit Gold, und Platin, aber auch mit Förderrechten und Produktionsbeteiligungen in der Erdöl- und Gasgewinnung. Wer jedoch dinglich erlebbare, reale Werte schätzt, greift zu unseren Edelmetallen. Wir verfügen über ein großes Kontingent als geschlossenen Fonds und kaufen Gold, Silber und Platin 1:1 für jede neu investierte Summe ein. Unsere Anleger erwerben Anteile an diesem auf unbestimmte Dauer angelegten Fonds – die dennoch ganz einfach zum Monatsende künd- und veräußerbar sind.

http://www.lor-ag.com/web/darum-lor/start.html

Klingt ja toll. Da erhalte ich für mein bald wertloses Papiergeld dann Anteile an wertbeständigen Edelmetallen und muß mir um die sichere Aufbewahrung keine Gedanken machen …

Nun will ich dieser (und anderen Firmen mit gleichartigem Geschäftsmodell) nicht unterstellen unseriös zu sein – aber auch diese Firmen sind von den großen “Market-Makern”, die die Edelmetallpreise bestimmen, nicht unabhängig.

Und mit der gleichen Begründung warum nach dem Krieg sein Gold aus den nicht zurückbekam (besser: nie zurückgefordert hat) – “wegen der schwierigen Sicherheitslage bei einem Transport auf dem Schiffsweg”, werden auch nur selten Edelmetalle physisch zwischen den handelnden Parteien ausgetauscht.

Bullion Accounts
Unallocated Accounts

This is an account where specific bars are not set aside and the customer has a general entitlement to the metal. It is the most convenient, cheapest and most commonly used method of holding metal.

The units of these accounts are one fine ounce of gold and one ounce of silver based upon a 995 LGD (London Good Delivery) gold bar and a 999 fine LGD silver bar respectively. Transactions may be settled by credits or debits to the account while the balance represents the indebtedness between the two parties.

Credit balances on the account do not entitle the creditor to specific bars of gold or silver, but are backed by the general stock of the bullion dealer with whom the account is held. The client is an unsecured creditor.

Should the client wish to receive actual metal, this is done by ‘allocating’ specific bars or equivalent bullion product, the fine gold content of which is then debited from the allocated account.

http://www.lbma.org.uk/london/accounts

Geht man einmal davon aus, daß kleinere Markteilnehmer sich regelmäßig nicht die Mühe machen “das Rad neu zu erfinden”, dann kann man annehmen, daß Schwächen der Vertragspositionen im Verhältnis Kunde zu Edelmetallhändler, die “im Großen” existieren, auch beim Kleinanleger im “Zerschlagungsfall” richtige Probleme bereiten können – und deshalb läßt dieser Kommentar aufhorchen:

If your gold is at an LBMA bank, you may be just an unsecured creditor
By cpowell
Created 2010-03-01 20:01

By Adrian Douglas
Monday, March 1, 2010

Recently I have written several articles that have discussed how much “paper gold” has been sold, principally through the unallocated accounts of the London Bullion Market Association, though there are other vehicles that achieve the same end, such as pool accounts, unbacked exchange-traded funds, futures, and derivatives, etc., but the LBMA dwarfs them all.

See:

http://www.gata.org/node/7911 [1]

And:

http://www.gata.org/node/7908 [2]

I estimate that as much as 50,000 tonnes of gold have been sold that do not exist. That is equivalent of all the gold reserves in the world that are yet to be mined — or, put another way, 25 years of gold production.

That is the granddaddy of all short positions.

The fractional reserve operation of the LBMA is likely to be the next scandal, except multiplied by 100 — a $5 trillion fraud as opposed to a $50 billion fraud.

http://www.gata.org/node/8388/print

Die LBMA ist nun keine kleine Klitsche oder der Hinterhof-”Boiler Room” agressiver Telefonverkäufer – sondern:

The LBMA is the London-based trade association that represents the wholesale gold and silver bullion market in London. London is the focus of the international Over-the-Counter (OTC) market for gold and silver, with a client base that includes the majority of the central banks that hold gold, plus producers, refiners, fabricators and other traders throughout the world.

The LBMA was formally incorporated in 1987 in close consultation with the Bank of England.

http://www.lbma.org.uk/assocn

Madoff konnte so ungeniert und unentdeckt nur deshalb operieren, weil unzählige “Feeder-Organisationen”, die immer gleichlautenden Lügen-Märchen von der “sicheren ” verbreiteten – bis es zu spät war.

Erinnert irgendwie an die Vorgehensweise von Hütchenspielern, die dem arglosen Passanten vorspiegeln, vollkommen unabhängige Interessen zu vertreten – während Sie klammheimlich die “gewonnenen Gelder” unter sich austauschen, damit der nächste “Gewinn” ausgezahlt werden kann.

–pag