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Und an was denken Sie bei Unisex-Tarifen?

Hoffentlich nicht dies hier:

beim Unisex

Bei dem AGGVN handelt es sich um ein Artikelgesetz, das verschiedene bestehende Gesetze und Verordnungen ändert, in erster Linie aber das AGG.

Die Forderung des Gerichts nach sogenannten Unisex-Tarifen wird bereits im ersten Paragrafen festgehalten. Darin heißt es, dass Geschlechtsverkehr an Hochschulen zu einheitlichen, nicht nach dem Geschlecht der Versicherungsnehmer differenzierten Preisen anzubieten ist.

Gefunden im (ansonsten seriösen) http://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/bundesministerium-legt-unisex-gesetzentwurf-vor-107158.php

Der rheinische lässt grüßen – oder auch nur “virales Marketing” – wer weiß?

–pag

PS: An was für die denken, können Sie hier nachlesen …

Da der erwartete auf ein Gerichtsurteil zurückzuführen sein wird, werden Kunden erwartungsgemäß Verständnis dafür zeigen (müssen), künftig für ihre Versicherungen mehr zu zahlen. „Themen, die in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden und die auf ein Gesetz oder Urteil zurückzuführen sind, stoßen bei Kunden auf deutlich höhere Akzeptanz als es bei gewöhnlichen Preisanpassungen der Fall ist. Ein ähnliches Verhalten haben wir bereits bei der Anhebung der Mehrwertsteuer im Jahr 2007 beobachtet“, erklärt Michal Paluch, Senior Consultant bei der internationalen Strategie- und Pricingberatung & Partners.

„Versicherer sollten die historische Chance nutzen, Prämienniveaus zu korrigieren und die Fehler viel zu niedriger Prämien aus der Vergangenheit zu beheben. Die Erhöhungen können und sollten den durchaus an einigen Stellen überschreiten“, mahnt Dirk Schmidt-Gallas, verantwortlicher Partner für die weltweiten Versicherungsaktivitäten von Simon-Kucher.

Quelle: Simon-Kucher & Partners, (2011)

http://www.my-experten.de/login/?id=553

PPS: Eine ganz andere Frage ist, warum Versicherer noch eigene Marketiers beschäftigen, wenn man bereits für solche Selbstverständlichkeiten Unternehmensberater braucht …

Geben Sie uns Ihr Geld, wir machen Sie reich *) …

- an Erfahrungen:

Was die wirklich wert ist

Ein Urteil des Landgerichts Berlin sorgt für Aufregung: Anleger können bei einer nur eine Entschädigung in Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung gerichtlich einklagen. Auf die weit üppigeren Versprechen des freiwilligen Einlagenschutzes der Banken gibt es dagegen keinen .

http://www.handelsblatt.com/urteil-mit-sprengkraft-was-die-einlagensicherung-wirklich-wert-ist;2706738

–pag

*) Werbespruch der Ende der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts
http://de.wikipedia.org/wiki/Investors_Overseas_Services

Penny-Wise & Pound-Foolish …

Wer, wie im nachfolgenden Fall die , das Primat des Sparens auch dann in seiner Bewertung von Produkten in den Vordergrund stellt, wenn eigentlich nur die Leistungsfähigkeit entscheiden sollte, muß sich über geharnischte Kritik nicht wundern.

Sehr geehrter Herr Tenhagen,

Die Information des KFZ - auf dessen Homepage, dass die Muttergesellschaft International Insurance Corporation () NV bereits am 24.Juni 2010 durch das Landgericht Amsterdam unter Sonderaufsicht gestellt worden ist, da die Liquidität nicht ausreichend sei, nehmen wir zum Anlass, auf den Ansatz Ihrer Versicherungs-Tests in Form dieses Offenen Briefes einzugehen.

Noch in Ihrer November-Ausgabe 2009 hoben Sie das Beitragsniveau der Ineas grafisch im Vergleich zum Durchschnitt als ‚Weit besser’ hervor. Damit suggerierten Sie Ihren Lesern, dass eine deutlich niedrigere Versicherungsprämie etwas besonders Gutes sei.

Niemand wird – insbesondere in Zeiten einer Finanzkrise – ernsthaft von Ihnen erwarten, die jetzt eingetretene nicht mehr ausreichende Liquidität eines Versicherers vorauszusehen.
Wir regen jedoch an, darüber nachzudenken, ob eine deutlich niedrigere Versicherungsprämie wirklich als etwas besonders Gutes hervorgehoben werden sollte, zumal deutlich bessere Leistungen diese optische Hervorhebung nicht erfahren?

http://www.igvm.de/positionen/viele-fragen-kfz-direktversicherer-ineas-pleite.php

Etwas mehr aktuarischer Sachverstand – der die offensichtlichen Lücken in der wohl bemerkt hätte – würde auch künftigen Berichterstattungen über Versicherungsprodukte bei sicher gut zu Gesicht stehen.

Vielleicht hätten die Macher der Stiftung Warentest aber nur einfach jemand fragen sollen, der sich auskennt …

–pag

Disclaimer: Der Autor ist der kollegial freundschaftlich verbunden und – in seiner Funktion als und Finanzanalytiker – im Diskussionsforum der präsent.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet …

Ein kritischer Kommentar eines anerkannten Versicherungssachverständigen zur heftig entflammten vs. Diskussion (gefunden im heutigen ):

Undifferenzierte Werbung
12.7.2010 –

Wählen kann der Versicherte seinen nur am Anfang, solange er gesund ist – später ist er womöglich durch Risikozuschläge und Ausschlüsse daran gehindert, seine Versicherung seinem geänderten Bedarf anzupassen.

Wahltarife in der GKV stehen dagegen jedem – auch dem Kranken – offen. Und wer zum Beispiel einen geschlossenen hat, ist hier vom medizinischen Fortschritt abgeschnitten – er erhält dann womöglich nicht einmal überlebensnotwendige Hilfsmittel.


info@pkv-gutachter.de

http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/undifferenzierte-werbung-104730.php

Daß Sie an dieser Stelle einen guten Versicherungsmakler oder Versicherungsberater benötigen versteht sich von selbst. Herr Schramm ist einer der zahlreichen Kollegen, die wir für verantwortliche Beratung im Versicherungsbereich (der nicht unser Tätigkeitsfeld ist) gerne weiterempfehlen.

–pag

Was braucht es noch Behörden und “Verbraucherschützer”, …

- wenn wieder einmal erst das entschiedene Auftreten eines Berufsverbandes für die Einhaltung entsprechender Gesetze sorgt:

Auf der unrühmlichen Liste: c&a

Die Liste der , die ihren guten Ruf dadurch gefährden, dass sie auch im mitmischen wollen, jedoch die gesetzlichen Vorgaben dabei anscheinend nicht allzu genau nehmen oder nahmen, ist um einen weiteren Namen länger geworden: c&a.

Im Gegensatz zu rewe / Penny (rechtskräftig verurteilt am 14.05.2008 durch das Landgericht Wiesbaden), Fressnapf (einstweilige Verfügung Frühjahr 2010) und Tchibo (verurteilt am 30.04.2010 durch das Landgericht Hamburg, noch nicht rechtskräftig), die erst gar keine Registrierung, oder gar Erlaubnis als Versicherungsvermittler vorweisen konnten (weil sie vielleicht der Auffassung waren, es handele sich um eine Tätigkeit als Tippgeber), ist die c&a Bank GmbH zwar als gebundener Versicherungsvertreter nach § 34 d Abs. 4. GewO registriert , nahm dafür aber die aus Sicht der besonders wichtigen und ihre Beratungspflichten als Versicherungsvermittler nicht ernst.

http://www.igvm.de/positionen/penny-fressnapf-tchibo—und-nun-cunda.php
http://www.markt-intern.de/presse/newsdetails/artikel//-1b6804cec9.html

–pag

Disclaimer: Der Autor ist der kollegial freundschaftlich verbunden und – in seiner Funktion als und Finanzanalytiker – im Diskussionsforum der IGVM präsent.

Herr Schäffler ist nicht …

- daran schuld, daß seine Partei FDP in ZDF Umfragen auf historisch unbedeutende 3% absackt!

von Redaktion eigentümlich frei

Eine einsame FDP-Stimme gegen das fiskale Ermächtigungsgesetz und eine Rede, die einst in den Geschichtsbüchern stehen wird

Wortlaut der persönlichen Erklärung des Bundestagsabgeordneten

Wir entscheiden gleich über das sogenannte Euro-. Dieses Gesetz ist einmalig in der deutschen Geschichte. Diese Einmaligkeit veranlasst mich, von meinem parlamentarischen Recht Gebrauch zu machen, mein vor dem Deutschen zu begründen.

Ich werde dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht zustimmen. Denn dieses Gesetz ist kein Rettungspaket für den Euro und Europa.

Weiterlesen hier: http://www.ef-magazin.de/2010/05/21/2144-dokumentation-persoenliche-erklaerung-gemaess-paragraph-31-go-des-bundestages-frank-schaeffler-auf-den-spuren-von-otto-wels

Ebenso verdient Herr Gauweiler erneut das Lob ein “aufrechter, deutscher Politiker” zu sein.

Gauweiler klagt in
Mit Charme gegen den Schirm

21.05.2010, 17:12
Von Wolfgang Janisch

“Es kann sein, dass der halbe Bundeshaushalt plötzlich weg ist”: Wie der CSU-Politiker seine Klage gegen das deutsche Rettungspaket für den Euro begründet.

In Sachen Europa kann man sich auf Peter Gauweiler verlassen. Kaum hatten Bundestag und Bundesrat am Freitag dem 750-Milliarden-Euro-Rettungspaket zugestimmt, ging seine schon auf den Weg nach Karlsruhe, verbunden mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.

http://www.sueddeutsche.de/politik/638/511741/text/

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Wie baue ich einen Börsencrash …

Mutter und Vater der Nation, haben beschlossen, die anzuweisen, ab heute 24:00 Uhr alle ungedeckten zu verbieten (gemeint sind wahrscheinlich nur deutsche Börsen):

Neue Regeln für Geldgeschäfte
verbietet spekulative Leerverkäufe
Frankfurter Börse: Ab Mittwoch sind ungedeckte Leerverkäufe verboten

Die macht Ernst: Die BaFin untersagt hoch spekulative Wetten von Investoren auf fallende Kurse. Schon ab 24 Uhr in der Nacht zu Mittwoch werden ungedeckte Leerverkäufe in Aktien und aus Euro-Ländern verboten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,695516,00.html

Und wie immer, will keiner vorher davon gewußt haben …

Zumindest unsere Kanzlerin, kann eine Beteiligung an der kommenden Katastrophe nicht abstreiten:

Merkel fürchtet um den Euro

Die griechische Schuldenkrise entwickelt sich immer stärker zu einer Gefahr für die europäische Wirtschaft. Kanzlerin Merkel sieht den Euro erstmals seit seiner Einführung in einer “schwierigen Situation”. In Griechenland sorgte ein Generalstreik für Chaos.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680135,00.html

Krisengerede seit 25. Februar 2010 …

Aber vielleicht gibt es doch einen Plan – den die handelnden Personen bloß noch nicht kennen???

So with naked CDS positions now verboten, who will be allowed to sell CDS? For a symmetric hedged transaction, anyone selling CDS (long credit), would have to be short cash govvies to be permitted to sell CDS. And who in their right mind would disclose that they are short anything. This is the most ill-thought out regulatory plan in the history of capital markets, and that, shockingly, includes the Frankenstein monster created by our own lame duck coruptus in extremis senator.

http://www.zerohedge.com/article/so-whole-naked-sovereign-cds-ban

–pag

PS: Allgemeinverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Verbot ungedeckter Leerverkäufe in bestimmten Aktien vom 18. Mai 2010

PPS: Und nun ist auch der Anlaß klar – Kaiserin Merkel ist nackt!

Congress blocks indiscriminate IMF aid for Europe
By Ambrose Evans-Pritchard Economics Last updated: May 18th, 2010

Europe may have to clean up its own mess after all. The US Senate has voted 94:0 to block use of taxpayers’ money for IMF rescues that make no economic sense or bail-outs for countries like Greece that far are beyond the point of no return.

It is unclear where this leaves the EU’s $1 trillion “shock and uh” package. Urlich Leuchtmann from Commerzbank said the IMF share of $320bn was the only genuine money on the table, the rest being largely euro smoke and mirrors, or plain bluff.

http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100005734/congress-blocks-indiscriminate-imf-aid-for-europe/

Irgendwie kommen alle wieder an Ihr Geld …

Das großgeschriebene “Ihr” ist kein Tippfehler – denn, was sich Ihre Gegenparteien am Finanzmarkt alles einfallen lassen, um von der “kinetischen Energie” Ihres Vermögens zu profitieren ist schon abenteuerlich:


Die große Angst vor dem Bargeld-Chaos

Handel, Banken und Versicherer fürchten das Chaos, wenn die die nach und nach privaten Firmen überlässt. Größtes Probem: Das Vermischen der Kundengelder. Erinnerung an den millionenschweren -Betrug werden wach.

Doch bisher will sich niemand aus der Branche zertifizieren lassen. Laut Auskunft der liegt noch kein einziger Antrag vor. Die Unternehmen fürchten die harten Auflagen, heißt es in Branchenkreisen. Allein um einen Antrag stellen zu können, müssen sie bis zu 125 000 Euro Eigenkapital hinterlegen. Außerdem sollen sie je nach Menge des bewegten Kundengelds entweder zusätzliches Eigenkapital als hinterlegen, eine Bankgarantie vorweisen oder eine entsprechende Versicherung. Wie die aussehen soll ist allerdings unklar.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/privatisierung-die-grosse-angst-vor-dem-bargeld-chaos;2582716

Die ständigen Versuche, hoheitliche Dienstleistungen – wie z.B. die Bargeldversorgung der Bundesbank – in private Hände zu geben, läßt die Frage aufkommen, warum wir uns dann noch den zugehörigen , inkl. der teuer alimentierten “Entscheidungsträger” halten müssen, der ureigenste Verantwortung und Aufgaben dauerhaft delegiert.

Zumal im Ernstfall “Störungen in der Bargeldversorgung” mehr als die “Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts” auslösen dürften …

–pag

The shit is hitting the fan …

Es bleibt nur noch ohnmächtige Wut, wenn man erkennt, wie schnell die faschistische Machtübernahme durch die EU nun vonstatten geht!

Ob es das “absprachegemäße Verhalten” des ist – oder aber der nun verkündete “Krieg gegen die Hütten” der EU Bürger – wir werden uns eines Tages mal wieder eine vorwerfen lassen müssen!

Euro-Krise
billigt deutsche Griechenland-Hilfe

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die deutschen Finanzhilfen abgelehnt. Der Antrag gegen das beschlossene Gesetz sei unbegründet.

Sollte jetzt eine Einstweilige Anordnung ergehen, die Übernahme der Gewährleistung des Bundes für die von bis zu 22,4 Mrd. Euro sich später aber als verfassungsrechtlich zulässig erweisen, “drohen der Allgemeinheit schwere Nachteile”.

http://www.ftd.de/politik/europa/:euro-krise-karlsruhe-billigt-deutsche-griechenland-hilfe/50111667.html

“Es geht hier um eine weltweit organisierte Attacke gegen den Euro. Der Euro-Raum muss geschlossen darauf reagieren”, sagte der luxemburgische Ministerpräsident und Euro-Gruppenchef . “Wir sind der Auffassung, dass nicht nur Griechenland, Spanien, Portugal und Italien angegriffen werden”, sondern “dass die gesamte Euro-Zone hier bedroht wird”.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,693713,00.html

Nach Angaben aus EU-Regierungskreisen wird man nämlich jetzt doch den Artikel 122 des -Vertrages heranziehen, der Hilfen an Mitglieder der Union in “außergewöhnlichen Umständen” ermöglicht. Gemeint sind da eigentlich Naturkatastrophen. Aber der Begriff “außergewöhnliche Umstände” findet sich bereits in der Erklärung der Staats- und Regierungschefs, die in der Nacht zum Samstag verteilt wurde. Frühere Versuche, diesen Artikel heranzuziehen, hatte die vehement bekämpft. Jetzt könnte es der ermöglicht werden, mit eigenen Bonds an den Kapitalmarkt zu gehen, die von den Euro-Ländern garantiert werden.

http://www.ftd.de/politik/:dramatischer-eu-gipfel-europas-generalmobilmachung/50111609.html

“Sie hatten Jahre Zeit, gegen den Bau der Hyperraum-Umgehungsstraße Einspruch einzulegen – auf Sirius 5.” (frei nach Douglas Adams, “A Hitchhikers Guide through the Galaxy”)

“Don’t panic – but if you panic, panic first!”

–pag

“Ihr Gold ist bei uns in sicheren Händen …

- hier haben Sie schon einmal einen Schuldschein, der Ihr Eigentum an Ihrem verbrieft.”

Von der Webseite eines Anbieters (beispielhaft):

Wahre Werte

Wir handeln für Sie mit Gold, und Platin, aber auch mit Förderrechten und Produktionsbeteiligungen in der Erdöl- und Gasgewinnung. Wer jedoch dinglich erlebbare, reale Werte schätzt, greift zu unseren Edelmetallen. Wir verfügen über ein großes Kontingent als geschlossenen Fonds und kaufen Gold, Silber und Platin 1:1 für jede neu investierte Summe ein. Unsere Anleger erwerben Anteile an diesem auf unbestimmte Dauer angelegten Fonds – die dennoch ganz einfach zum Monatsende künd- und veräußerbar sind.

http://www.lor-ag.com/web/darum-lor/start.html

Klingt ja toll. Da erhalte ich für mein bald wertloses Papiergeld dann Anteile an wertbeständigen Edelmetallen und muß mir um die sichere Aufbewahrung keine Gedanken machen …

Nun will ich dieser (und anderen Firmen mit gleichartigem Geschäftsmodell) nicht unterstellen unseriös zu sein – aber auch diese Firmen sind von den großen “Market-Makern”, die die Edelmetallpreise bestimmen, nicht unabhängig.

Und mit der gleichen Begründung warum nach dem Krieg sein Gold aus den nicht zurückbekam (besser: nie zurückgefordert hat) – “wegen der schwierigen Sicherheitslage bei einem Transport auf dem Schiffsweg”, werden auch nur selten Edelmetalle physisch zwischen den handelnden Parteien ausgetauscht.

Bullion Accounts
Unallocated Accounts

This is an account where specific bars are not set aside and the customer has a general entitlement to the metal. It is the most convenient, cheapest and most commonly used method of holding metal.

The units of these accounts are one fine ounce of gold and one ounce of silver based upon a 995 LGD (London Good Delivery) gold bar and a 999 fine LGD silver bar respectively. Transactions may be settled by credits or debits to the account while the balance represents the indebtedness between the two parties.

Credit balances on the account do not entitle the creditor to specific bars of gold or silver, but are backed by the general stock of the bullion dealer with whom the account is held. The client is an unsecured creditor.

Should the client wish to receive actual metal, this is done by ‘allocating’ specific bars or equivalent bullion product, the fine gold content of which is then debited from the allocated account.

http://www.lbma.org.uk/london/accounts

Geht man einmal davon aus, daß kleinere Markteilnehmer sich regelmäßig nicht die Mühe machen “das Rad neu zu erfinden”, dann kann man annehmen, daß Schwächen der Vertragspositionen im Verhältnis Kunde zu Edelmetallhändler, die “im Großen” existieren, auch beim Kleinanleger im “Zerschlagungsfall” richtige Probleme bereiten können – und deshalb läßt dieser Kommentar aufhorchen:

If your gold is at an LBMA bank, you may be just an unsecured creditor
By cpowell
Created 2010-03-01 20:01

By Adrian Douglas
Monday, March 1, 2010

Recently I have written several articles that have discussed how much “paper gold” has been sold, principally through the unallocated accounts of the London Bullion Market Association, though there are other vehicles that achieve the same end, such as pool accounts, unbacked exchange-traded funds, futures, and derivatives, etc., but the LBMA dwarfs them all.

See:

http://www.gata.org/node/7911 [1]

And:

http://www.gata.org/node/7908 [2]

I estimate that as much as 50,000 tonnes of gold have been sold that do not exist. That is equivalent of all the gold reserves in the world that are yet to be mined — or, put another way, 25 years of gold production.

That is the granddaddy of all short positions.

The fractional reserve operation of the LBMA is likely to be the next scandal, except multiplied by 100 — a $5 trillion fraud as opposed to a $50 billion fraud.

http://www.gata.org/node/8388/print

Die LBMA ist nun keine kleine Klitsche oder der Hinterhof-”Boiler Room” agressiver Telefonverkäufer – sondern:

The LBMA is the London-based trade association that represents the wholesale gold and silver bullion market in London. London is the focus of the international Over-the-Counter (OTC) market for gold and silver, with a client base that includes the majority of the central banks that hold gold, plus producers, refiners, fabricators and other traders throughout the world.

The LBMA was formally incorporated in 1987 in close consultation with the Bank of England.

http://www.lbma.org.uk/assocn

Madoff konnte so ungeniert und unentdeckt nur deshalb operieren, weil unzählige “Feeder-Organisationen”, die immer gleichlautenden Lügen-Märchen von der “sicheren ” verbreiteten – bis es zu spät war.

Erinnert irgendwie an die Vorgehensweise von Hütchenspielern, die dem arglosen Passanten vorspiegeln, vollkommen unabhängige Interessen zu vertreten – während Sie klammheimlich die “gewonnenen Gelder” unter sich austauschen, damit der nächste “Gewinn” ausgezahlt werden kann.

–pag