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The Doctrine of Nonaccumulation

Zum Handwerkszeug eines guten Finanzanalytikers und Unternehmensberaters gehört es auch, Sachverhalte oder geplante kritisch anhand philosophischer zu testen.

Oft kommt man so zu erstaunlichen und unerwarteten , die das vorgegebene Problem lösen helfen.

Wer sich nicht scheut, dabei auch solche Schriften heranzuziehen, die einen “religious touch” haben – oder gar von “missionarischem Eifer” geprägt sind, wird z.B. in Bezug zur aktuellen wirtschaftlichen Situation nützliche gewinnen.

So what is the doctrine of nonaccumulation? Quite simply, it is the
doctrine stating that forbids His people to accumulate wealth on this earth, but rather commands them to distribute those possessions they do not currently need for the needs of others and for spreading the gospel.

Or to condense it into a few words, this doctrine says that Jesus commands us to distribute rather than accumulate earthly wealth.

That, in a nutshell, is the definition for the doctrine of nonaccumulation. This definition, by itself, does not address any of the questions about how or to what extent we are to put this doctrine into practice. All such questions (“May we do this?” or “Must we do that?” or “What about this situation?”) must, for now, simply be left hanging.

The primary question we address at this point, rather, is simply this: Is this doctrine, as stated, a true doctrine or a false doctrine? It has to be one or the other. It cannot be both. This book’s purpose is to help you, the reader, find the answer to this question.

The Doctrine of Nonaccumulation

–pag

The shit is hitting the fan …

Es bleibt nur noch ohnmächtige Wut, wenn man erkennt, wie schnell die faschistische Machtübernahme durch die EU nun vonstatten geht!

Ob es das “absprachegemäße Verhalten” des ist – oder aber der nun verkündete “Krieg gegen die Hütten” der EU Bürger – wir werden uns eines Tages mal wieder eine vorwerfen lassen müssen!

Euro-Krise
billigt deutsche Griechenland-Hilfe

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die deutschen Finanzhilfen abgelehnt. Der Antrag gegen das beschlossene Gesetz sei unbegründet.

Sollte jetzt eine Einstweilige Anordnung ergehen, die Übernahme der Gewährleistung des Bundes für die von bis zu 22,4 Mrd. Euro sich später aber als verfassungsrechtlich zulässig erweisen, “drohen der Allgemeinheit schwere Nachteile”.

http://www.ftd.de/politik/europa/:euro-krise-karlsruhe-billigt-deutsche-griechenland-hilfe/50111667.html

“Es geht hier um eine weltweit organisierte Attacke gegen den Euro. Der Euro-Raum muss geschlossen darauf reagieren”, sagte der luxemburgische Ministerpräsident und Euro-Gruppenchef . “Wir sind der Auffassung, dass nicht nur Griechenland, Spanien, Portugal und Italien angegriffen werden”, sondern “dass die gesamte Euro-Zone hier bedroht wird”.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,693713,00.html

Nach Angaben aus EU-Regierungskreisen wird man nämlich jetzt doch den Artikel 122 des -Vertrages heranziehen, der Hilfen an Mitglieder der Union in “außergewöhnlichen Umständen” ermöglicht. Gemeint sind da eigentlich Naturkatastrophen. Aber der Begriff “außergewöhnliche Umstände” findet sich bereits in der Erklärung der Staats- und Regierungschefs, die in der Nacht zum Samstag verteilt wurde. Frühere Versuche, diesen Artikel heranzuziehen, hatte die vehement bekämpft. Jetzt könnte es der ermöglicht werden, mit eigenen Bonds an den Kapitalmarkt zu gehen, die von den Euro-Ländern garantiert werden.

http://www.ftd.de/politik/:dramatischer-eu-gipfel-europas-generalmobilmachung/50111609.html

“Sie hatten Jahre Zeit, gegen den Bau der Hyperraum-Umgehungsstraße Einspruch einzulegen – auf Sirius 5.” (frei nach Douglas Adams, “A Hitchhikers Guide through the Galaxy”)

“Don’t panic – but if you panic, panic first!”

–pag

AfW: Verbraucherzentralen im Finanztest durchgefallen!

Gemeinsam mit der Finanz-Fachzeitschrift procontra testete der
AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. die Beratungs-
qualität der Verbraucherzentralen am Telefon.
Das Ergebnis war
in Teilen verheerend, wie einem ausführlichen Artikel in der
aktuellen Ausgabe der Zeitschrift procontra zu entnehmen ist.

Getestet wurden kostenpflichtige Hotlines der Verbraucherzentralen
der einzelnen Bundesländer zu den Themen Altersvorsorge und
. Im Test rief jeweils ein zuvor klar entwickelter
Musterkunde an, welcher Bedarf für eine Beratung zu einem
Anlagebetrag von 10.000 Euro
zeigt.

Die Gespräche endeten mit den Empfehlungen,
sich einen eigenen Aktienfonds zusammen zu stellen
bzw. bei einer konkret genannten Bank das für 3 Jahre fest
anzulegen.
Es fehlten klare Fragen zu den konkreten Bedürfnissen
des Kunden und zur Risikoabsicherung.

Quelle: Pressemeldung des AfW via www.experten.de

http://www.experten.de/NET/documents/Unternehmen/101815/AfW_190410.pdf
http://www.procontra-online.de/2010/04/berater/verbraucherzentralen-im-test-durchgefallen/

So, so – eine “neutrale Beratung ohne ” (oder schielen nach Sponsorenmitteln?) – und dazu noch ein strafbewehrter Verstoß gemäß §54 KWG (hier: die Abgabe von persönlichen Empfehlungen, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen)

Nun bin ich als reiner (ohne Vermittlung oder Empfehlung irgendwelcher Produkte!) normalerweise mit meinem näher an dem Anspruch der Verbraucherzentralen, als am ehrlich kommunizierten des AfW – aber diese Untersuchung war dringend notwendig und bestätigt den in der Branche hinter vorgehaltener Hand schon lange geäußerten Verdacht, daß die Verbraucherzentralen nicht unbedingt zu mehr echter Aufklärung beitragen …

–pag

To hedge something you buy, …

sell something else with similar risk characteristics.

– Thomas S. Coleman

Sicher auch ein Grund. warum , die ja “ kaufen” um eigene Investments zu hebeln, dafür “” oder “” anbieten …

Immer in der Hoffnung, daß entweder die Rückzahlungsverpflichtung entfällt oder im Notfall, durch die mit solchen Geschäften erreichte Systemrelevanz, der dazu veranlaßt wird, die Zeche zu bezahlen.

Ein interessanter Ansatz, dieses Prinzip einmal zur Bekämpfung der einzusetzen, findet sich hier:

What would you say, dear reader, if I told you that I’ve come up with a way to eliminate unemployment in the United States – yes, even in the face of the current economic mess? What if I explained that it would also improve the effective standard of living of many American families and decrease their income tax burdens? And that it would also increase our economic resilience and sustainability, and simultaneously cause a significant decrease in the amount of automobile traffic on America’s streets and highways? Would you be all for it?

http://campfire.theoildrum.com/node/6384

Die Frage bleibt, wie sich Hausfrau oder fühlt, wenn sie/er dann weiß, daß sie/er eine unsichere des Partners damit einkauft, indem sie/er ihre/seine eigene Fähigkeit, künftig wieder am teilnehmen zu können, verkauft …

Zumindest ständige des “Zurückgebliebenen” ist angesagt.

–pag

Bildung soll sich wieder lohnen …

- aber nicht nur für Schüler & Studenten!

Die der durch jüngst kräftig aufgestockte Kapitalvermögen wird’s möglich machen:

Message #15 Posted by Bill (Smithville, NJ) on 29 Jan 2010, 8:07 a.m.,

But, I do think the real opportunity for it will be in the colleges/universities. I can forsee a university including an in the tutition and the students would purchase/download all the text books and other study material thru iTunes. The textbook publishers would love it – it would totally eliminate the used textbook market (which the publishers hate), since there would be no way to transer the textbook to another user. Also, no sharing of text books – every student would need to purchase a textbook, since most students would not be willing to loan out their iPad to another student to study from.

Will text book prices come (down) now – doubt it. They might actually go up since it’s a closed market place.

A lot of colleges are already distributing course material on the iPhone/iTouch/podcasts and I think the iPad could accerate that trend.

http://www.hpmuseum.org/cgi-sys/cgiwrap/hpmuseum/forum.cgi?read=162545#162545

Von wegen ’s iPad hätte keine Zukunft …

–pag

Unbedarfte Bundeskanzlerinnen …

- und deutsche Versicherungskonzerne wissen mehr – oder?

Hatte da nicht erst diese Woche Frau die internationale Finanzwelt aufgeschreckt, als sie öffentlich Zweifel an der des Euro äußerte? Gestern legte der -Konzern noch “einen drauf”:

Talanx verklagt
Exklusiv Nur bei der Bundesbank liegt das wirklich sicher, glaubt der Versicherungskonzern Talanx – und will deshalb dort unbedingt ein Girokonto eröffnen. Das Institut verweigert das Ansinnen aber und verweist auf den – ein Treffen vor Gericht steht an. von Herbert Fromme Köln

Die privaten Geldinstitute selbst räumen Probleme des heutigen Einlagensicherungssystems ein. Der Bundesverband deutscher Banken hatte deshalb eine Reform geprüft, diese aber erst letzte Woche wieder verworfen. Der Plan sah vor, dass institutionelle Investoren – wie Versicherer – bei der Insolvenz einer Bank nicht mehr entschädigt werden. Die Sicherung für Privatanleger sollte reduziert werden.

http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:beispielloser-streit-talanx-verklagt-bundesbank/50062888.html

Seit geraumer Zeit rate ich schon, vor (nur geringfügige) Rendite zu stellen. Wenn Sie einmal gar kein Geld mehr haben, wird es fast unmöglich, jemals wieder die Verluste auszugleichen.

Denn es ist wohl nicht mehr genug Geld für alle da!

Ein Jahr “Geld unterm Kopfkissen” kostet Sie eine jährliche Versicherungsprämie von irgendwo zwischen 1,5 bis 3% maximal. Und ich meine nicht Ihre Hausratversicherung …

–pag

Ja, wenn’s schön macht …

Merke: Erst durch werden unbekannte Produkte “schön”!

Aus der Pressemitteilung eines bekannten Rating-Unternehmens:

Aktuell entstehen etliche neuartige und intelligente „hybride“
mit Garantien, die zwischen den beiden Polen
und Chance stehen. Je nach Kapitalmarktentwicklung in der
Zukunft reagieren diese neuartigen Tarife (Variable Annuities, CPPi
etc.) individuell völlig unterschiedlich im Hinblick auf die
Wahrscheinlichkeit ihrer erzielbaren Renditen und des Risikos der
„Geldvernichtung“. Bei dieser Vielfalt der unterschiedlichen
Kalkulationen, Wertsicherungsmechanismen und Tarifparametern ist
derzeit für Endkunden und professionelle eine valide
Einschätzung über das Rendite-Risiko-Profil der Tarife nur
eingeschränkt möglich.
Erst eine einheitliche Grundlage, die diese
neuen Produkte wirklich vergleichbar macht, ermöglicht dem Berater
und Verbraucher eine individuelle und strategische Planung in der
Altersvorsorge.

http://www.experten.de/NET/documents/Unternehmen/101815/Morgen_251109.pdf

Der Klassiker: “Halt Du sie dumm – ich halt sie arm!” – bekommt dann gleich eine ganz neue Bedeutung …

Bezieht man auch andere Quellen in die Beurteilung der Risikoprofile mit ein, die “näher am Produkt” – aber gleichwohl zu einer hohen, rechtsverbindlich geforderten Neutralität verpflichtet sind – dann stellt sich das ggfs. so dar:

Rendie-Risko Profil  aus Aktuar Aktuell 11-2009

(Quelle: Aktuar aktuell, Ausgabe 11 / 2009 und der entsprechende Artikel)

Einer der Gründe, warum wir unsere Aufgabe darin sehen, immer wieder und begründet vor risikobehafteten Produkten zu warnen – die weder die Vermittler dieser Produkte noch Sie als Kunde verstehen können (und sollen!) – und bei deren auch meist überfordert sind.

Im Gegensatz zu Ratingagenturen oder Vermittlern erhalten wir keinerlei Bezahlung oder sonstige Vorteile von den Initiatoren solcher Produkte.

–pag

Was “rationale” Arbeitssuchende …

- über wissen sollten:

Consider an unemployed person who will be able to work for ten more years t = 1,2,…,10. Suppose that each year in which she remains unemployed, she may be offered a ‘good’ job that pays $100, or a ‘bad’ job that pays $44, with equal probability (50/50). Once she accepts a job, she will remain in that job for the rest of the ten years. (Assume for simplicity that she cares only about her monetary earnings, and that she values earnings at different times equally, i.e., the interest rate is zero.)

Should this person accept bad jobs?

It can be verified by continuing to work backwards that bad offers should only be accepted if one is still unemployed at times 9 or 10; they should be rejected at all times up to t = 8. The intuition is that if one expects to work in a job for a long time, this makes it more valuable to be picky about what job to accept.

A dynamic optimization problem of this kind is called an optimal stopping problem, because the issue at hand is when to stop waiting for a better offer. Search theory is the field of microeconomics that applies problems of this type to contexts like shopping, job search, and marriage.

http://en.wikipedia.org/wiki/Backward_induction

–pag

PS: Aber nicht vergessen – auch “die andere Seite” spielt mit …

http://en.wikipedia.org/wiki/Secretary_problem

Was wäre, wenn …

- morgen den Privaten Krankenversicherern erlaubt würde, sich von kostenträchtigen Verträgen zu trennen – z.B. mit dem Hinweis auf u.a.?

Wie das bereits heute in aussieht und mit welch fadenscheinigen Argumenten der zunehmenden Unruhe unter den (meist!) Privatversicherten begegnet wird, zeigt exemplarisch dieser Blog-Beitrag:

Unconscionable Math
July 28, 2009 by Taunter

The House hearings on rescission – the retroactive cancellation of individual health insurance policies – were over a month ago, but after its initial run through Daily Kos it seems to have waited a bit before popping up on Baseline and Slate. James Kwak at Baseline described the practice as rare, affecting only 0.5% of the population. The faint light bulb above my head began to flicker: could that be true…that’s not rare – that is amazingly common.

http://tauntermedia.com/2009/07/28/unconscionable-math/

Uns allen sollte klar sein, daß vor dem Ausbau weiterer “selbstverantwortlicher Vorsorge” in Ergänzung zur , die QALY Bestrebungen zu führen werden – in deren Folge auch der Leitsatz “pacta sunt servanda” bedeutungslos werden wird!

http://www.lokal-politik.de/2009/11/euthanasie-heist-demnachst-qaly/

–pag

An der Empfehlungskette …

Aus der Presseerklärung eines unabhängigen Berufsverbandes der ():

Wenn Verbraucherschützer vor Verbrauchern schützen

Bei einem Wildschutzzaun stellt sich schon im Begriff die Frage, ob das ein Zaun ist, der das Wild schützen soll, oder vor dem Wild?

empfiehlt auf seiner Homepage unter dem Titel ‚Private Haftpflicht bei : Lohnender Schutz’ eine Privathaftpflichtversicherung von . Für haftet Finanztest nicht.
Tchibo wiederum ist nicht als registriert und behauptet von sich, nur als ‚Tippgeber’ zu arbeiten, also selber gar nicht zu beraten, oder zu vermitteln – und haftet deshalb auch nicht für Beratungsfehler. Ob diese Auffassung einer rechtlichen Überprüfung standhält, wird noch zu prüfen sein. Tchibo empfiehlt spezielle Tarife der Asstel Versicherungsgruppe.
Die Asstel Versicherungsgruppe wiederum arbeitet als – und muss als ein solcher weder beraten, noch die Beratung dokumentieren, haftet also auch nicht für Beratungsfehler.

http://www.igvm.de/downloads/2009.08.13pressemitteilung200906.pdf

Dann doch lieber zum Versicherungsmakler, der für seine Beratung persönlich haftet – und der an Gesetzen, die die oben beschriebene “Umgehungsmöglichkeit” besitzen, definitiv nicht mitgearbeitet hat!

Sonst würde man nicht ihn und seine Berufskollegen zu Sündenböcken der vielen Tricks und Verfehlungen der Produktanbieter – und ihres ihnen verpflichteten Ökosystems – stempeln …

–pag