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It’s not over, ’til it is over …

Muss man nicht kommentieren – oder?

Straight truth from Schiff, delivered with a sense of humor. This clip generates huge traffic flows from . I’ve seen hundreds and I consider it the best clip of all time.

He delivered the keynote “Why The Should Have Surprised No One” in March at the Austrian Scholars Conference sponsored by Mises.

http://dailybail.com/home/peter-schiff-of-course-were-not-going-to-pay-back-the-chines.html

–pag

Wenn “Six Sigma”*) nicht genug ist …

himself suggested that utilizing measures of risk that focus more on downside would likely improve the value of a given analysis, and Blazer [1995] presents an exhaustive treatment of alternative measures (alternative to variance or ) that help highlight the importance of downside risk. Additionally, rather than assuming normality, which implies with 99% certainty that our worst case will be no more than 3 standard deviations from the mean, advisors could utilize the wisdom of , who’s theorem demonstrates that the 99% certainty level is not likely to be reached until after 7 standard deviations from the mean (A considerable difference).

– The Uncertain Science of ,
http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=182108

What a difference “Eight Sigma” makes …

–pag

*) Die Vorläufer von wurden in den 1970er Jahren im japanischen Schiffbau, später in der japanischen Elektronik- und Konsumgüterindustrie eingeführt. entstand ursprünglich in den im Jahre 1987, und wendete es da das erste Mal an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Six_Sigma#Kritik_an_Six_Sigma

Schwarze Schafe gesucht …

Jagdszenen aus der Finanzindustrie?

16:36|

-Chef bemängelt Ausbildung der

Nach den schlechten Noten durch Finanztest kritisiert nun der MLP-Chef das Niveau der Beratung. Mehr Ausbildung soll die Beratungsqualität verbessern.

Aus Sicht von Schroeder-Wildberg reichen und Produktinformationsblätter alleine nicht aus, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Ein Defizit sieht er vor allem in der Ausbildung der Berater. „Um die Beratungsqualität zu erhöhen, brauchen wir nicht nur weitere Dokumente. Wir müssen vor allem bei der Qualifikation im Markt ansetzen“, sagte er. Es könne nicht sein, dass ein Versicherungsvertreter, der seinen Kunden ausschließlich Produkte einer Firma anbiete, ein geringeres vorweisen müsse als ein Makler, der Produkte verschiedener Anbieter verkaufe.

http://www.welt.de/finanzen/article8566368/MLP-Chef-bemaengelt-Ausbildung-der-Finanzberater.html

Der Kunde erleidet immer VERLUSTE DURCH FinanzPRODUKTE – NICHT AUS der an sich! Schließlich ist es äußerst selten, dass der gesamte Verlust einer Anlage ausschließlich dem Vermittler zugute kommt …

Denn überwiegend sind das Finanzprodukte, die – hart an der Grenze zur Strafbarkeit – zur Gewinnmaximierung für die Initiatoren mit “Konstruktionsfehlern” versehen und dann in Anbieterschulungen (insbesondere gebundenen) Vermittlern schmackhaft gemacht werden – wohl wissend, dass diese Produkte kaum noch durchschaubar sind – und die Vermittler quasi im “Blindflug” beraten müssen.

Ich habe noch keinen Vertrieb in der Finanzindustrie erlebt, bei dem nicht irgendwann den Mitarbeitern eingetrichtert wurde:

“Wissen schadet dem Verkaufserfolg. Dein Kunde hätte nie so viel gefragt, wenn Du nicht vorher soviel erzählt hättest!”

–pag

Shocks*) in the Long Run?

Es häufen sich die Berichte über Sachverhalte, deren Erwähnung bereits vor Jahren bei der Vermittlung von Finanzinstrumenten angebracht gewesen wäre – auf die jedoch Vermittler und Verkäufer aus verständlichen Gründen verzichtet hatten:

You Won’t Have Any Idea How Badly Our Stock Market Is Doing Until You Look At These Charts
Henry Blodget | Jul. 14, 2010, 7:57 AM | 16,127 | 16

It has been a rough decade for the stock market.

After the peak in 2000, the market has basically been down, up, down, up, mostly sideways for the past 12 or so years.

But it has been nowhere near as bad as the market performance in the Great Depression, right?

The legendary of 1929 and the horrific years that followed… THAT market took 20 years to get back to its 1929 high in inflation-adjusted total returns. And it took 56 years to get back to the 1929 high based purely on inflation-adjusted price!

NOTHING could be worse than that, right?

http://www.businessinsider.com/you-cant-fully-appreciate-how-badly-our-stock-market-is-doing-until-you-look-at-these-charts-2010-7

Das kennen Sie sicherlich: Sie stellen einem Vermittler die Aufgabe, das Ergebnis einer Einmalanlage von 100 über 16 Jahre zu prognostizieren.

Üblicherweise bekommen Sie dann zu hören, daß Sie bei solch einem Zeitraum “erfahrungsgemäß mit hoher Wahrscheinlichkeit” mit einer in Höhe des Erwartungswertes der des angebotenen Produktes rechnen könnten.

Dazu nun ein (beispielhaftes) Chart aus den Berechnungen eines frei verfügbaren Simulationsprogrammes für eine Anlagedauer von z.B. 16 Jahren und einer Einmaleinlage von 100 in z.B. einen Aktienfonds mit erwarteter Rendite von 7% p.a. und einer Volatilität von 20% p.a.:

Anstatt z.B. tausendemal den Anlagezeitraum erneut durchlaufen zu können, d.h. auf Basis des “Gesetzes der großen Zahlen” dem der des Endvermögens (Mean = 422,07) nahe zu kommen, dürfen Sie allerdings nur einmal ihre für die kommenden Jahre treffen.

Das bedeutet dann aber auch, daß mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit nur ein kleinerer Wert erreicht wird.

Ihre Wahl entspricht somit eher einem einmaligen Münzwurf – ganz typisch z.B. für fondsgebundene Versicherungskonzepte (oder sonstige volatile Anlageformen) gegen Einmalzahlung eines meist hohen Beitrags.

Ihr Risiko beträgt nun immerhin noch 50% – nur einen Vermögens-Endwert unterhalb des Medians = 306,49 zu erreichen – wenn wir einmal spätere Reallocation oder Rebalancing ausschließen.

Wahrscheinlich erhalten Sie im Ergebnis jedoch noch weniger zurück!

Fällt Ihnen der “Peak” links vom Median auf? Das ist der sog. (oder auch ) – das wahrscheinlichste (weil häufigste) Ergebnis in der Realität – falls Sie nur einen “Versuch” frei haben, sich für eine Einmalanlage in ein Finanzinstrument zu entscheiden.

Dieser Modalwert des Endvermögens beträgt schließlich nur noch 161,60. Das entspricht einer mageren Rendite von ca. 3% vor Inflation, Steuern und Kosten – und nicht den erwarteten (meist wortreich illustrierten!) 7% !!!

Da hätte es dann wohl auch ein Sparbuch getan …

–pag

*) “Stocks for the Long Run”, , McGraw-Hill Companies

Wer (V)A sagt, …

- muß auch Rückversicherer kennen, die dauerhaft das der zu tragen bereit sind!

VA steht für “Variable ” – das sind (meist “aufgeschobene”) Rentenversicherungen gegen laufenden Beitrag oder Einmalzahlung, deren in Finanzmarktinstrumenten auf Risiko des Versicherungsnehmers erfolgt.

Dabei trägt das (der ) nur das Risiko einer eventuell zugesicherten “” oder eines “Rentenfaktors”. Dieses Risiko lagert der meist zu einem großen Teil an Rückversicherer aus.

Daß diese dann wiederum begeben, um ihren Verpflichtungen nachzukommen – die dann wieder im Endkunden-VA-Portfolio landen (können) ist der “Catch22″ dieses Finanzmarktsystems …

Ein solches Karussell kommt allerdings spätestens dann zu einem “screeching halt”, wenn Rückversicherer nicht mehr bereit sind, zu spielen.

VA GLB Risk Management Trends
Scott Meise FSA MAAA
Vice President and Actuary
RGA Reinsurance Company
Financial Markets
2010 Life & Annuity Symposium
May 18, 2010

• Reinsurer Responses to the Crisis:
• Many reinsurers have dropped out
• For those that haven’t, capacity is
restrained

http://www.soa.org/files/pdf/2010-florida-meise-53.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Variable_Annuitäten

–pag

Efficient Markets – Theory?

Nun sind die Zeiten, als während des Internet-Booms auch zu Day-Tradern wurden, wohl (hoffentlich!) endlich vorbei …

Analysis of the “Flash
Date of Event: 20100506
Complete Text

On the subject of systems, we were shocked to find cases where one exchange was sending an extremely high number of quotes for one stock in a single second — as high as 5,000 quotes in 1 second! During May 6, there were hundreds of times that a single stock had over 1,000 quotes from one exchange in a single second. Even more disturbing, there doesn’t seem to be any economic justification for this. In many of the cases, the bid/offer is well outside the National Best Bid/Offer (NBBO). We decided to analyze a handful of these cases in detail and graphed the sequential bid/offers to better understand them. What we discovered was even more bizarre and can only be evidence of either faulty programming, a virus or a manipulative device aimed at overloading the quotation system.

http://www.nanex.net/20100506/FlashCrashAnalysis_CompleteText.html

–pag

Vom Risiko, keine Gegenpartei zu finden …

Ob nun der Umkehrschluß erlaubt ist, daß z.B. alle der Anbieter von Finanzinstrumenten zur – deren -Zusicherung mehr als der “risikofreie Zins” beträgt – schlicht Lüge sind, sorgt zumindest für Gutachter in diesem Bereich, für eine neue künftige Geschäftsmöglichkeit.

WHAT DOES IT COST TO GUARANTEE RETURNS?
By Alicia H. Munnell, Alex Golub-Sass, Richard W. Kopcke, and Anthony Webb*

The fourth section
concludes that, as long as the guarantor shares the
market’s aversion to risk, rate of return guarantees
are unlikely to solve the problem of wide variations in
outcomes due to market fluctuations.
Guaranteeing
the riskless rate would have had no impact historical-
ly. And finance theory suggests that insurers cannot
guarantee returns greater than the riskless rate unless
they are willing and able to bear more risk than other
investors.

http://crr.bc.edu/images/stories/Briefs/ib_9-4.pdf

–pag

Numb3rs of Black Swans

Two examples often given of black swans are the outbreak of the WWI and the terrorist bombings of 9/11. The problem with these, as with several other similar examples, is that these events were largely foreseen by many people, but these people were either ignored or marginalized, often for political reasons. I have been assured by several historians that there were quite a few diplomats and experts on foreign policy who recognized the likelihood of a calamitous major war caused by the instability of certain areas of Europe and the system of alliances in the early 20th century. These experts were largely ignored and their analyses excluded from history books.

It is simply a fact that most people don’t pay attention, don’t read much in the way of news and are uncritical of what they do read, and know little science. Thus, it is no surprise that they are constantly surprised by things. However, there are still lots of folks who do pay attention and have tremendous expertise. Since many of them know and say and write things which are uncomfortable to those with political power, their opinions are often disregarded and marginalized. Many so-called black swans are simply the result of the rewriting of history, or poor memory, or both.

http://nuweb2.neu.edu/math/cp/blog/?id=269&month=04&year=2008&date=2008-04-08

Wer die Serie auch (oder vorwiegend!) wegen der mathematischen Methoden anschaut, die dort im Plot eingebaut wurden, dem ist u.a. dieser Blog hier zu empfehlen, aus dem auch obiges Zitat stammt, das wohl zeitlos Gültigkeit besitzt …

Numb3rs

This is a blog where a professor from Northeastern University’s Math department posts mathematical comments on the television show “Numb3rs”.

http://nuweb2.neu.edu/math/cp/blog/

–pag

Wir waren einfach fällig …

- denn: “Wer hat noch genügend Geld und wie erpresst man ?”

World Economic and Financial Surveys
Global Financial Stability Report
Meeting New Challenges to Stability and Building a Safer System
April 2010

http://www.imf.org/external/pubs/ft/gfsr/2010/01/pdf/statappx.pdf

Soviel zum (geplanten?) Angriff auf die Ersparnisse und die künftige der deutschen Bevölkerung!

Die Auswirkungen dürften die Folgen des Versailler Diktats noch übertreffen, sobald nicht nur mehr über den Wegfall geplanter Steuersenkungen gesprochen werden muss – und das Wahlvolk die bittere Wahrheit endlich erkennt …

Bisher war eine deutsche Garantiesumme von bis zu 123 Milliarden genannt worden – entsprechend dem Anteil Deutschlands an der Europäischen Zentralbank (EZB) von rund 28 Prozent. Die genaue Höhe des deutschen Garantie-Rahmens stehe aber noch nicht fest: «Das kann Ihnen zum heutigen Tag niemand beantworten», sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Sollten aber klamme Euro-Länder, die selbst Hilfen brauchen, sich nicht an den Kreditgarantien beteiligen, könnten auf Deutschland in den nächsten drei Jahren höhere Lasten zukommen.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/984108

–pag

Eliminate the Middlemen!

So mag man der amerikanischen Regierung zurufen – denn ob da der amerikanische “Häusle-Finanzierer” erst noch den Umweg zum Bankschalter macht oder gleich seine mit seiner Steuerklärung begleicht – was macht das noch für einen Unterschied?


(Quelle: http://www.frbsf.org/publications/economics/letter/2009/el2009-33.html )

U.S. Role in Mortgage Market Grows Even Larger
By NICK TIMIRAOS

The U.S. government’s massive share of the nation’s mortgage market grew even larger during the first quarter.

Government-related entities backed 96.5% of all home loans during the first quarter, up from 90% in 2009, according to Inside Mortgage Finance. The increase was driven by a jump in the share of loans backed by and , the government-owned housing-finance giants.

http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704093204575216530213580458.html

Eines geht jedoch aus dieser Grafik nicht hervor: Was auf dem Umweg der “” auch in den Portfolios deutscher und Banken gelandet ist …

–pag