Schwarze Schafe gesucht …

July 21st, 2010  / Author: pag

Jagdszenen aus der Finanzindustrie?

16:36|
Anlegerschutz
MLP-Chef bemängelt Ausbildung der Finanzberater

Nach den schlechten Noten durch Finanztest kritisiert nun der MLP-Chef das Niveau der Beratung. Mehr Ausbildung soll die Beratungsqualität verbessern.

Aus Sicht von Schroeder-Wildberg reichen Beratungsprotokolle und Produktinformationsblätter alleine nicht aus, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Ein Defizit sieht er vor allem in der Ausbildung der Berater. „Um die Beratungsqualität zu erhöhen, brauchen wir nicht nur weitere Dokumente. Wir müssen vor allem bei der Qualifikation im Markt ansetzen“, sagte er. Es könne nicht sein, dass ein Versicherungsvertreter, der seinen Kunden ausschließlich Produkte einer Firma anbiete, ein geringeres Ausbildungsniveau vorweisen müsse als ein Makler, der Produkte verschiedener Anbieter verkaufe.

http://www.welt.de/finanzen/article8566368/MLP-Chef-bemaengelt-Ausbildung-der-Finanzberater.html

Der Kunde erleidet immer VERLUSTE DURCH FinanzPRODUKTE – NICHT AUS der FalschBERATUNG an sich! Schließlich ist es äußerst selten, daß der gesamte Verlust einer Anlage ausschließlich dem Vermittler zugute kommt …

Denn überwiegend sind das Finanzprodukte, die – hart an der Grenze zur Strafbarkeit – zur Gewinnmaximierung für die Initiatoren mit “Konstruktionsfehlern” versehen und dann in Anbieterschulungen (insbesondere gebundenen) Vermittlern schmackhaft gemacht werden – wohl wissend, daß diese Produkte kaum noch durchschaubar sind – und die Vermitler quasi im “Blindflug” beraten müssen.

Ich habe noch keinen Vertrieb in der Finanzindustrie erlebt, bei dem nicht irgendwann den Mitarbeitern eingetrichtert wurde:

“Wissen schadet dem Verkaufserfolg. Dein Kunde hätte nie so viel gefragt, wenn Du nicht vorher soviel erzählt hättest!”

–pag

Penny-Wise & Pound-Foolish …

July 21st, 2010  / Author: pag

Wer, wie im nachfolgenden Fall die Stiftung Warentest, das Primat des Sparens auch dann in seiner Bewertung von Produkten in den Vordergrund stellt, wenn eigentlich nur die Leistungsfähigkeit entscheiden sollte, muß sich über geharnischte Kritik nicht wundern.

Sehr geehrter Herr Tenhagen,

Die Information des KFZ -Direktversicherers INEAS auf dessen Homepage, dass die Muttergesellschaft International Insurance Corporation (IIC) NV bereits am 24.Juni 2010 durch das Landgericht Amsterdam unter Sonderaufsicht gestellt worden ist, da die Liquidität nicht ausreichend sei, nehmen wir zum Anlass, auf den Ansatz Ihrer Versicherungs-Tests in Form dieses Offenen Briefes einzugehen.

Noch in Ihrer November-Ausgabe 2009 hoben Sie das Beitragsniveau der Ineas grafisch im Vergleich zum Durchschnitt als ‚Weit besser’ hervor. Damit suggerierten Sie Ihren Lesern, dass eine deutlich niedrigere Versicherungsprämie etwas besonders Gutes sei.

Niemand wird – insbesondere in Zeiten einer Finanzkrise – ernsthaft von Ihnen erwarten, die jetzt eingetretene nicht mehr ausreichende Liquidität eines Versicherers vorauszusehen.
Wir regen jedoch an, darüber nachzudenken, ob eine deutlich niedrigere Versicherungsprämie wirklich als etwas besonders Gutes hervorgehoben werden sollte, zumal deutlich bessere Leistungen diese optische Hervorhebung nicht erfahren?

http://www.igvm.de/positionen/viele-fragen-kfz-direktversicherer-ineas-pleite.php

Etwas mehr aktuarischer Sachverstand – der die offensichtlichen Lücken in der Kalkulation wohl bemerkt hätte – würde auch künftigen Berichterstattungen über Versicherungsprodukte bei Finanztest sicher gut zu Gesicht stehen.

Vielleicht hätten die Macher der Stiftung Warentest aber nur einfach jemand fragen sollen, der sich auskennt …

–pag

Disclaimer: Der Autor ist der IGVM kollegial freundschaftlich verbunden und – in seiner Funktion als Unternehmensberater und Finanzanalytiker – im Diskussionsforum der IGVM präsent.

Wer fragt, der führt …

July 16th, 2010  / Author: pag

- gegebenenfalls auch zu einer Anlageentscheidung bei der DWS?

Risiko und Rendite anschaulich machen

Diese Beobachtung hat auch Professor Dr. Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim gemacht, der gemeinsam mit dem vzbv ein Forschungsprojekt zum Thema Risikoneigung betreut. Dabei geht es darum, mit Hilfe eines interaktiven Programms Verbraucher dafür zu sensibilisieren, welcher Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite bei aktiengestützten Anlageprodukten besteht.

Ziel sei es, Verbraucher zu befähigen, ihr eigenes Risikoverhalten zu ermitteln und so – unabhängig von meist provisionsgetriebenen Anlageberatern – eine erfolgversprechende Anlagestrategie zu entwickeln.

http://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/harte-kritik-an-finanzdienstleistern-104790.php
http://www.behavioral-finance.de/11-0-Risikotool.html

Meine Bewunderung gilt nicht nur dem ausgezeichneten Test und den Erläuterungen des Teams um Professor Dr. Martin Weber, sondern auch dem hervorragenden Guerilla-Marketing – für den beworbenen DWS Fond der Prof. Weber GmbH …

http://www.arero.de/

Ein “deutscher” Vanguard “in the making” – oder ist das nur der, bereits von vielen Vermittlern befürchtete, Einstieg der Verbraucherzentralen in die Anlagevermittlung (natürlich nur als Tippgeber)?

Damit wir uns richtig verstehen: Im Test mag ja “framing”*) noch angebracht sein – aber dann bitte nicht auch noch die Idee vom “Weltfonds” im Kopf der Probanden “verankern” ….

–pag

*) http://en.wikipedia.org/wiki/Behavioral_finance

Shocks*) in the Long Run?

July 14th, 2010  / Author: pag

Es häufen sich die Berichte über Sachverhalte, deren Erwähnung bereits vor Jahren bei der Vermittlung von Finanzinstrumenten angebracht gewesen wäre – auf die jedoch Vermittler und Verkäufer aus verständlichen Gründen verzichtet hatten:

You Won’t Have Any Idea How Badly Our Stock Market Is Doing Until You Look At These Charts
Henry Blodget | Jul. 14, 2010, 7:57 AM | 16,127 | 16

It has been a rough decade for the stock market.

After the peak in 2000, the market has basically been down, up, down, up, mostly sideways for the past 12 or so years.

But it has been nowhere near as bad as the market performance in the Great Depression, right?

The legendary Crash of 1929 and the horrific years that followed… THAT market took 20 years to get back to its 1929 high in inflation-adjusted total returns. And it took 56 years to get back to the 1929 high based purely on inflation-adjusted price!

NOTHING could be worse than that, right?

http://www.businessinsider.com/you-cant-fully-appreciate-how-badly-our-stock-market-is-doing-until-you-look-at-these-charts-2010-7

Das kennen Sie sicherlich: Sie stellen einem Vermittler die Aufgabe, das Ergebnis einer Einmalanlage von 100 über 16 Jahre zu prognostizieren.

Üblicherweise bekommen Sie dann zu hören, daß Sie bei solch einem Zeitraum “erfahrungsgemäß mit hoher Wahrscheinlichkeit” mit einer Durchschnittsrendite in Höhe des Erwartungswertes der Rendite des angebotenen Produktes rechnen könnten.

Dazu nun ein (beispielhaftes) Chart aus den Berechnungen eines frei verfügbaren Simulationsprogrammes für eine Anlagedauer von z.B. 16 Jahren und einer Einmaleinlage von 100 in z.B. einen Aktienfonds mit erwarteter Rendite von 7% p.a. und einer Volatilität von 20% p.a.:

Anstatt z.B. tausendemal den Anlagezeitraum erneut durchlaufen zu können, d.h. auf Basis des “Gesetzes der großen Zahlen” dem Erwartungswert der Wahrscheinlichkeitsverteilung des Endvermögens (Mean = 422,07) nahe zu kommen, dürfen Sie allerdings nur einmal ihre Anlageentscheidung für die kommenden Jahre treffen.

Das bedeutet dann aber auch, daß mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit nur ein kleinerer Wert erreicht wird.

Ihre Wahl entspricht somit eher einem einmaligen Münzwurf – ganz typisch z.B. für fondsgebundene Versicherungskonzepte (oder sonstige volatile Anlageformen) gegen Einmalzahlung eines meist hohen Beitrags.

Ihr Risiko beträgt nun immerhin noch 50% – nur einen Vermögens-Endwert unterhalb des Medians = 306,49 zu erreichen – wenn wir einmal spätere Reallocation oder Rebalancing ausschließen.

Wahrscheinlich erhalten Sie im Ergebnis jedoch noch weniger zurück!

Fällt Ihnen der “Peak” links vom Median auf? Das ist der sog. Modalwert (oder auch Modus) – das wahrscheinlichste (weil häufigste) Ergebnis in der Realität – falls Sie nur einen “Versuch” frei haben, sich für eine Einmalanlage in ein Finanzinstrument zu entscheiden.

Dieser Modalwert des Endvermögens beträgt schließlich nur noch 161,60. Das entspricht einer mageren Rendite von ca. 3% vor Inflation, Steuern und Kosten – und nicht den erwarteten (meist wortreich illustrierten!) 7% !!!

Da hätte es dann wohl auch ein Sparbuch getan …

–pag

*) “Stocks for the Long Run”, Jeremy Siegel, McGraw-Hill Companies

Drum prüfe, wer sich ewig bindet …

July 12th, 2010  / Author: pag

Ein kritischer Kommentar eines anerkannten Versicherungssachverständigen zur heftig entflammten PKV vs. GKV Diskussion (gefunden im heutigen Versicherungsjournal):

Undifferenzierte Werbung
12.7.2010 –

Wählen kann der Versicherte seinen Versicherungsschutz nur am Anfang, solange er gesund ist – später ist er womöglich durch Risikozuschläge und Ausschlüsse daran gehindert, seine Versicherung seinem geänderten Bedarf anzupassen.

Wahltarife in der GKV stehen dagegen jedem – auch dem Kranken – offen. Und wer zum Beispiel einen geschlossenen Hilfsmittelkatalog hat, ist hier vom medizinischen Fortschritt abgeschnitten – er erhält dann womöglich nicht einmal überlebensnotwendige Hilfsmittel.

Peter Schramm
info@pkv-gutachter.de

http://www.versicherungsjournal.de/leserbrief/undifferenzierte-werbung-104730.php

Daß Sie an dieser Stelle einen guten Versicherungsmakler oder Versicherungsberater benötigen versteht sich von selbst. Herr Schramm ist einer der zahlreichen Kollegen, die wir für verantwortliche Beratung im Versicherungsbereich (der nicht unser Tätigkeitsfeld ist) gerne weiterempfehlen.

–pag

It doesn’t matter if you are …

July 9th, 2010  / Author: pag

- a Stock or a Bond*):

Me: Hello, I’d like to get an advance on my human capital. About $250k ought to do it in order to rebalance my portfolio. Tell you what, better make it $300k.

Human Resources: Excuse me sir?

Me: Look, my equity portfolio is down about $250k from the recent market downturn and since I don’t have enough in bonds to rebalance, I need the $250k advance from my human capital account.

HR: Sir, we do not do loans here. You might want to try your bank.

Me: Yeah but the human capital account is part of my investment portfolio. You mean I cannot get to it?

HR: Sir, I have no idea what human capital account you are talking about. Please contact your bank if you need a loan. Click.

Me: How about that: my human capital is part of my portfolio yet I can’t get my hands on it to rebalance and reinvest.

Adrian
anenu@tampabay.rr.com

http://www.bogleheads.org/forum/viewtopic.php?t=11448&highlight=milevsky

Zumindest sollte diese Warnung in der Zeit vor dem Ruhestand beherzigt werden. Danach unterscheiden sich die finanziellen Schicksale von Rentnern und Pensionären meist drastisch …

–pag

*) “Are You a Stock or a Bond?”, Moshe Milevsky, FT Press; 1 edition (September 6, 2008)

PS: Wer jetzt nicht gleich verstanden hat, was “Human Capital” oder “Human Life Value” eigentlich ist, bzw. welche Fehler man beim Ansatz und der Berechnung der betreffenden Werte als Anleger machen – und welche drastischen Auswirkungen dies ggfs. auf das eigene, zukünftige finanzielle Wohlergehen haben kann – dem stehe ich zur Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung.

PPS: “Wie viel ist ein Mensch wert? 1,2 Millionen Euro, hat Buchautor Jörn Klare errechnet. Im Interview spricht er über erstaunliche Statistiken, den Begriff “Humankapital” und die Frage, warum Versicherungen für tote Banker mehr zahlen als für Feuerwehrmänner.”

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,703598,00.html

Was braucht es noch Behörden und “Verbraucherschützer”, …

July 8th, 2010  / Author: pag

- wenn wieder einmal erst das entschiedene Auftreten eines Berufsverbandes für die Einhaltung entsprechender Gesetze sorgt:

Auf der unrühmlichen Liste: c&a

Die Liste der Einzelhandelsunternehmen, die ihren guten Ruf dadurch gefährden, dass sie auch im Versicherungsvertrieb mitmischen wollen, jedoch die gesetzlichen Vorgaben dabei anscheinend nicht allzu genau nehmen oder nahmen, ist um einen weiteren Namen länger geworden: c&a.

Im Gegensatz zu rewe / Penny (rechtskräftig verurteilt am 14.05.2008 durch das Landgericht Wiesbaden), Fressnapf (einstweilige Verfügung Frühjahr 2010) und Tchibo (verurteilt am 30.04.2010 durch das Landgericht Hamburg, noch nicht rechtskräftig), die erst gar keine Registrierung, oder gar Erlaubnis als Versicherungsvermittler vorweisen konnten (weil sie vielleicht der Auffassung waren, es handele sich um eine Tätigkeit als Tippgeber), ist die c&a Bank GmbH zwar als gebundener Versicherungsvertreter nach § 34 d Abs. 4. GewO registriert , nahm dafür aber die aus Sicht der Verbraucher besonders wichtigen Erstinformationen und ihre Beratungspflichten als Versicherungsvermittler nicht ernst.

http://www.igvm.de/positionen/penny-fressnapf-tchibo—und-nun-cunda.php
http://www.markt-intern.de/presse/newsdetails/artikel//-1b6804cec9.html

–pag

Disclaimer: Der Autor ist der IGVM kollegial freundschaftlich verbunden und – in seiner Funktion als Unternehmensberater und Finanzanalytiker – im Diskussionsforum der IGVM präsent.

Wer (V)A sagt, …

June 28th, 2010  / Author: pag

- muß auch Rückversicherer kennen, die dauerhaft das Gegenparteirisiko der Hedges zu tragen bereit sind!

VA steht für “Variable Annuities” – das sind (meist “aufgeschobene”) Rentenversicherungen gegen laufenden Beitrag oder Einmalzahlung, deren Kapitalanlage in Finanzmarktinstrumenten auf Risiko des Versicherungsnehmers erfolgt.

Dabei trägt das Versicherungsunternehmen (der Erstversicherer) nur das Risiko einer eventuell zugesicherten “Garantierente” oder eines “Rentenfaktors”. Dieses Risiko lagert der Erstversicherer meist zu einem großen Teil an Rückversicherer aus.

Daß diese dann wiederum Finanzmarktinstrumente begeben, um ihren Verpflichtungen nachzukommen – die dann wieder im Endkunden-VA-Portfolio landen (können) ist der “Catch22″ dieses Finanzmarktsystems …

Ein solches Karussell kommt allerdings spätestens dann zu einem “screeching halt”, wenn Rückversicherer nicht mehr bereit sind, Gegenpartei zu spielen.

VA GLB Risk Management Trends
Scott Meise FSA MAAA
Vice President and Actuary
RGA Reinsurance Company
Financial Markets
2010 Life & Annuity Symposium
May 18, 2010

• Reinsurer Responses to the Crisis:
• Many reinsurers have dropped out
• For those that haven’t, capacity is
restrained

http://www.soa.org/files/pdf/2010-florida-meise-53.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Variable_Annuitäten

–pag

Efficient Markets – Theory?

June 26th, 2010  / Author: pag

Nun sind die Zeiten, als während des Internet-Booms auch Hausfrauen zu Day-Tradern wurden, wohl (hoffentlich!) endlich vorbei …

Analysis of the “Flash Crash”
Date of Event: 20100506
Complete Text

On the subject of HFT systems, we were shocked to find cases where one exchange was sending an extremely high number of quotes for one stock in a single second — as high as 5,000 quotes in 1 second! During May 6, there were hundreds of times that a single stock had over 1,000 quotes from one exchange in a single second. Even more disturbing, there doesn’t seem to be any economic justification for this. In many of the cases, the bid/offer is well outside the National Best Bid/Offer (NBBO). We decided to analyze a handful of these cases in detail and graphed the sequential bid/offers to better understand them. What we discovered was even more bizarre and can only be evidence of either faulty programming, a virus or a manipulative device aimed at overloading the quotation system.

http://www.nanex.net/20100506/FlashCrashAnalysis_CompleteText.html

–pag

Vom Risiko, keine Gegenpartei zu finden …

June 25th, 2010  / Author: pag

Ob nun der Umkehrschluß erlaubt ist, daß z.B. alle Garantieversprechen der Anbieter von Finanzinstrumenten zur Altersversorgung – deren Rendite-Zusicherung mehr als der “risikofreie Zins” beträgt – schlicht Lüge sind, sorgt zumindest für Gutachter in diesem Bereich, für eine neue künftige Geschäftsmöglichkeit.

WHAT DOES IT COST TO GUARANTEE RETURNS?
By Alicia H. Munnell, Alex Golub-Sass, Richard W. Kopcke, and Anthony Webb*

The fourth section
concludes that, as long as the guarantor shares the
market’s aversion to risk, rate of return guarantees
are unlikely to solve the problem of wide variations in
outcomes due to market fluctuations.
Guaranteeing
the riskless rate would have had no impact historical-
ly. And finance theory suggests that insurers cannot
guarantee returns greater than the riskless rate unless
they are willing and able to bear more risk than other
investors.

http://crr.bc.edu/images/stories/Briefs/ib_9-4.pdf

–pag